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Rassestandard
Der Ursprung des Welsh- Terriers ist
wissenschaftlich im Gegensatz zu anderen Terrierrassen nicht gesichert.
Man vermutet, dass er von dem rauhaarigen Old Englisch black and tan
Terrier abstammt. Wie fast alle Hunderassen waren sie
Gebrauchshunde, robust und hart gegen sich selbst.
 Welsh Terrier von
'Glansevin'
nach einem Gemälde von Lilian Cheviot (1907) Erstmals erwähnt
wurde er 1450 von einem walisischen Dichter, der ihn als einen rot-
schwarzen Terrier mit dem ursprünglichen Namen Daeargi bezeichnete. Er
schrieb in walisischer Sprache: " Urddasol ffon im eoesoch-a gast
dda, Daeargast ddu dorgoch, T dagu'r ffwlbart dugoch, Ac i ewy go'r
cachio coch." Frei übersetzt etwa:" Du gabst mir einen
würdigen Helfer, eine schwarze WelshTerrier Hündin mit rotem Bauch, um
den braunen Iltis zu töten und den Rotfuchs zu reißen." Seine
Heimat war das abgelegene Hochland von Wales. Seine Hauptaufgaben
bestanden darin, Haus und Hof von Ratten und Mäusen zu befreien, aber
auch kleines Raubwild wie Fuchs, Dachs, Iltis und Marder zu jagen sowie
den Farmer auf seinem abendlichen Spaziergang zum Pub zu begleiten, mit
den Kindern zu spielen und am offenen Feuer sein Nickerchen zu machen.
Beim Sprengen des in den Bau eingefahrenen Fuchses begleitete er auch
die Hound- Meute, wobei ihm allerdings seine schwarz- rote Farbe ab und
an zum Verhängnis wurde, wenn er aus dem Bau fuhr und mit dem Fuchs
verwechselt wurde. Dies war auch der Grund, warum er später durch den
mit seiner hellen Farbe besser erkennbaren Foxterrier ersetzt wurde.
Dennoch war sein Mut sprichwörtlich und entsprach einem alten
walisischen Motto: "Gwell Angau Na Cywailydd- Better death than
shame." Der Rassename Welsh- Terrier kam jedoch erst 1885 auf, wo
er nach der Gründung des Welsh- Terrier Clubs in England und der
späteren Anerkennung durch den Kennel- Club auf Ausstellungen in
Konkurrenz mit dem "Old English rauhhaar black and tan-
Terrier" trat.

Welsh Terrier im Gelände nach einem Gemälde von Maud Earl
Beide Bilder entstammen aus den Collectables von
Dr. Peper [Dortmund], der mir freundlicherweise diese
für Welsh Terrier Xmas zur Verfügung stellte.
Der Standard des Welsh-
Terrier
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FCI Standard |
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Allgemeines
Erscheinungsbild:
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Forsch, geschickt, ausgewogen
und kompakt. |
| Charakteristika: |
Anhänglich, gehorsam und
leichtführig.
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| Wesen: |
Fröhlich und launisch,
selten von scheuer Natur. Unerschrocken und furchtlos, jedoch keinesfalls
aggressiv; obwohl er sich jederzeit, wenn nötig, behaupten kann. |
| Kopf und Schädel: |
Flach, mäßig breit zwischen
den Ohren. Kiefer kraftvoll, klar umrissen, ziemlich tief, deuten die
Fähigkeit zum Zupacken an. Stop nicht zu deutlich, mittlere Länge vom Stop
bis zur Nasenspitze. Nase schwarz. |
| Augen: |
Klein, gut eingesetzt,
dunkel, der Ausdruck spiegelt die Wesensverfassung wieder. Runde, große Augen
unerwünscht. |
| Ohren: |
V-
förmig, klein, nicht zu dünnes Ohrleder, ziemlich hoch angesetzt, nach vorne gefaltet dicht an den
Wangen anliegend getragen.
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| Gebiss: |
Kräftige Kiefer mit einem
perfekten, regelmäßigen Scherengebiss, wobei die obere Schneidezahnreihe ohne
Zwischenraum über die untere greift und die Zähne senkrecht im Kiefer stehen. |
| Hals: |
Mäßig lang und mäßig dick,
leicht gebogen anmutig in die Schulter übergehend.
Schulterblätter lang, schräg
und gut zurückgelagert.
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| Vorhand: |
Vorderläufe gerade und muskulös, mit reichlich
Knochenstärke ausgestattet, mit aufrechtem, kraftvollem Vordermittelfuß.
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| Körper: |
Kurzer Rücken mit weit nach
hinten reichenden Rippen, kräftige Lendenpartie, gute Brusttiefe, angemessene
Brustbreite.
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| Hinterhand: |
Kräftig, muskulöse
Oberschenkel, von guter Länge, Sprunggelenke gut gewinkelt und tiefstehend,
genügend starke Knochen. |
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Pfoten:
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Kleine, runde Katzenpfoten.
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| Rute: |
Üblicherweise kupiert,
korrekt angesetzt, jedoch nicht zu lustig getragen. |
| Gangart/Bewegung: |
Vorderläufe und Hinterläufe
werden gerade und parallel nach vorne
bewegt. Die Ellenbogen bewegen sich parallel und frei zu den Körperseiten,
die Kniegelenke werden weder nach innen noch nach außen gedreht. |
| Haarkleid: |
Drahtig, hart, sehr dicht
und reichlich vorhanden. Einfaches Haarkleid (ohne Unterwolle) unerwünscht. |
| Farbe: |
Vorzugsweise Schwarz mit
Loh, oder "grizzle" mit loh, dabei frei von schwarzen Markierungen an den
Zehen. Schwarz unterhalb der Sprunggelenke ist höchst unerwünscht. |
| Größe/Gewicht: |
Schulterhöhe nicht über 39
cm. Gewicht zwischen 9 und 9,5 kg. |
| Fehler: |
Jede Abweichung von den
vorgenannten Punkten sollte als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung im
genauen Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte. |
| Anmerkung: |
Rüden sollten zwei
offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im
Skrotum befinden. |
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Quellenangabe:
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Standard: Federation Cynologique Internationale
(FCI)
Secretariat General: 14, rue Léopold II, 6530 Thuin (Belgique)
Standard Nr. 78/ 14.9.1988/ D
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