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Collectables
Vermischtes
Eine besonders lustige Angelegenheit verbindet sich mit
dieser Karte. Sie stammt von der British Automatic Weight Company
(30/32) aus dem Juli 1954. In diesen Jahren konnte man sich auf
mächtigen rotfarbenen Waagen, die an Bahnhöfen und in Kaufhäusern
standen, für einen Penny wiegen. Wenn man den Penny eingeworfen hatte,
drehte sich der Zeiger, um das Gewicht anzuzeigen und mit einem
Klingelgeräusch warf die Waage einen kleinen Beleg mit Datum,
Uhrzeit und Gewicht heraus. Auf der Vorderseite steht noch die
Aufforderung zum täglichen Wiegen. Ähnliche Systeme gab es früher auch bei
uns. Ich kann mich noch gut daran erinnern. Aus dieser Zeit stammt also
diese schöne Wiegekarte.
Der Welsh Terrier hielt auch Einzug als Motiv für
Postwertzeichen. Die erste schöne Welsh Terrier Briefmarke ließ
allerdings lange auf sich warten. Sie erschien 1989 in Polen als 20
Zloty Marke in einem Satz von sechs Briefmarken, die als Motive einen
Drahthaar Dachshund, einen Cocker Spaniel, einen deutschen Drahthaar
Pointer, einen Englischen Setter, einen Pointer und natürlich einen
Welsh Terrier zeigten. Diese kann auch heute noch relativ preiswert in
druckfrischer Qualität erworben werben. Die hier ausgestellte Wertmarke
wurde von einem gewissen Mr. J. Wysocki designed. Die nächste ist auch
eine schöne Portraitstudie aus Südamerika, genauer aus Guyana (früher
British Guyana) und ist erst kürzlich 1997 erschienen. Sie stammt auch
aus einem Satz von drei Briefmarken, die noch zwei weitere
Hundekopfstudien zeigten. Eine der beiden war der Rasse der Norfolk
Terrier gewidmet, die andere dem Smooth Coat Chihuahua. Eigentlich eine
ungewöhnliche Mischung. Warum nicht eine Kombination aus drei Terriern.
Die Verbindung des Chihuahua zu Mexiko, so wird vermutet, mag eine
Erklärung dafür sein. Aber warum wählt man dann dazu noch zwei Rassen
die aus so entfernten Gegenden kommt wie Norfolk und Wales? Für meinen
Freund Paul Keevil ein Geheimnis, das er bisher noch nicht lüften
konnte. Wirklich befremdend, aber schön.
Zum Abschluss noch ein schönes, stimmungsvolles
Schwarz-Weiß Photo, das nicht nur ein eindrucksvoller Beweis für die
Wachsamkeit und die Kinderliebe des Welsh Terriers ist, sondern mich
auch durch die hier gezeigte Frühjahrsmode an meine eigene Kinderzeit
und meine damaligen Wünsche nach einem treuen Kameraden erinnert.
Fasziniert hat mich an dieser Photographie die Ausstrahlung, die von ihr
ausgeht. Eine Szene voller Harmonie, Beschaulichkeit und Friedfertigkeit
und natürlich auch dieser unnachahmliche, typische Welsh Terrier Blick,
der auch den Maler Arthur Wardle immer wieder inspiriert hat. Aufgenommen wurde
das Bild am 2.03.1960.
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